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Die Werkstatt

Die Anti-Bias-Werkstatt versteht sich als eine Arbeitsgemeinschaft, die sich sowohl auf praktischer als auch auf theoretischer Ebene mit dem Anti-Bias-Ansatz beschäftigt: Wir bieten für verschiedene Zielgruppen und verschiedene Träger Anti-Bias-Seminare an und befassen uns gleichzeitig mit der Weiterentwicklung und theoretischen Fundierung des Ansatzes im Rahmen von wissenschaftlichen Arbeiten, Arbeitskreisen und Tagungen und setzen uns kritisch mit Übungen und Methoden in der Bildungsarbeit auseinander. In einem Zyklus von ständiger Auseinandersetzung, Fortbildung, Austausch, Weiterentwicklung und wieder neuen Erfahrungen haben wir den Ansatz (in Kooperation mit anderen Einrichtungen und Anti-Bias-Aktiven und -Aktivist_innen) mittlerweile fest in der Bildungslandschaft in Deutschland etabliert.

2002 nahm die Anti-Bias-Werkstatt als Arbeitsgemeinschaft ihre Arbeit auf. Ausgangspunkt war ein Seminar mit den beiden südafrikanischen Anti-Bias-Trainerinnen Welekazi Dlova und Beryl Hermanus, das uns sehr angeregt, bewegt und motiviert hat, uns weiter mit dem Anti-Bias-Ansatz zu beschäftigen.

Wichtige Schritte in der Arbeit der Anti-Bias-Werkstatt waren:

  • 2002 erste Begegnung mit dem Anti-Bias-Ansatz an der Universität Oldenburg
  • 2004 erste Durchführung eines Anti-Bias-Seminars durch die Werkstatt. Seitdem Angebote von mehrtägigen Seminaren und kürzeren Workshops in Kooperation mit verschiedenen Bildungseinrichtungen (eine Liste der Auftraggebenden finden Sie unter Zusammenarbeit).
  • 2007 Veröffentlichung einer Methoden-Box zum Anti-Bias-Ansatz, gemeinsam mit dem Europahaus Aurich.
  • 2007 erste Durchführung einer mehrmoduligen Weiterbildungsreihe für Multiplikator_innen. Seitdem bietet die Anti-Bias-Werkstatt alle ein bis zwei Jahre Weiterbildungsreihen in Deutschland und Österreich an.
  • 2011 Organisation (gemeinsam mit einem Kreis weiterer Anti-Bias-Aktivist_innen) einer Anti-Bias-Tagung an der Universität Oldenburg, bei der es um die Sichtbarmachung vergangener und gegenwärtiger Anti-Bias-Projekte ebenso ging, wie um das Begegnen, Kennenlernen und Vernetzen.
Nach unserem Verständnis entspricht die Anti-Bias-Arbeit einer Lebenshaltung, die sich in einem lebenslangen persönlichen Prozess fortentwickelt. Die Anti-Bias-Perspektive spielt dabei auch für unsere Arbeitsstrukturen, Kommunikationsformen und unser Selbstverständnis innerhalb des Teams der Werkstatt eine große Rolle.